Nicht nur in der Politik macht sich Gedanken über notwendige Maßnahmen, um den Familien in Deutschland den Rücken zu stärken und mehr Sicherheit zu bieten. Brandaktuell ist der Familienbund der Katholiken für eine deutliche Ausweitung aller Leistungen, die Eltern und Kindern zugute kommen.
Das Argument ist in diesem Fall natürlich nicht wie so eher in der heißen Wahlkampfphase zu finden. Der christliche Bund spricht in seinem Forderungskatalog von der Notwendigkeit, den Kindern alles zu geben, was sie zum Leben und Heranwachsen brauchten. Den Katalog stellt der Familienbund schon am Wochenende auf der Versammlung der Bundesdelegierten in der Hauptstadt vor.
Enthalten in diesem Papier ist auch ein Ansatz, der für eine Anhebung der bisherigen Bezüge beim Kindergeld auf 300 Euro monatlich spricht. Im Zentrum der Forderungen stehen vor allem die jungen Familien, die es häufig schwer haben. Nach dem Auslaufen des Elterngeldes dürften die Eltern nicht allein gelassen werden.
Auch nach dem ersten Lebensjahr müsse der Staat weitere Leistungen erbringen, um die Familien zu finanziell zu unterstützen. An dieser Stelle plädiert der Katholische Familienbund ebenfalls für eine monatliche Zahlung in Höhe von 300 Euro je Kind. Geringverdiener sollen darüber hinaus einen höheren Kinderzuschlag erhalten.
So sollen die Erziehungsberechtigten endlich die Wahlmöglichkeit zwischen Erziehung in Eigeninitiative und öffentlicher Betreuung erhalten.
