Kleckern will man bei den Grünen nicht mit Forderungen, immerhin geht es mit großen Schritten auf die Bundestagswahlen zu. Deshalb machen sich Bündnis 90/Die Grünen wieder mal Sachen Studienförderung und BAföG so seine Gedanken.
Mit der derzeitigen Form der Studienfinanzierung könne man in Zukunft nicht an die internationale Bildungselite anschließen. So äußert es Kai Gehring, Grünen-Sprecher in hochschulpolitischen Angelegenheiten. Grundlegende Neuansätze sieht man daher als unausweichlich an.
Zusätzlich zur Studienfinanzierung BAföG und etwaigen Stipendienmodellen, die gerade wieder diskutiert werden, macht man sich für verschiedene andere Unterstützungen für die deutschen Studierenden stark. Insbesondere Familien im unteren Einkommensbereich sollen nach den entsprechenden Umsetzungen die Chance auf Wohngeld von rund 270 Euro haben.
Darüber hinaus soll es aus Sicht der Grünen einen so genannten Bedarfszuschuss geben, der mit einem Höchstwert von 260 Euro vorgeschlagen wurde. Unterm Strich könnten Studierende in Deutschland – für den Fall einer Realisierung der Grünen-Pläne – mit allen Leistungen insgesamt etwas weniger als 800 Euro vom Staat erhalten, um die Zeit des Studium besser für die wesentlichen Dinge nutzen können.
Grund für die Wortmeldung der Bündnis-Grünen in dieser Sache, ist die Erkenntnis, dass die soziale Herkunft der potentiellen Studierenden hierzulande trotz BAföG immer stärker über die Aufnahme eines Studiums entscheide. Umsetzen will man bei den Grünen möglichst auch ein neues Modell für günstigere Studienkredite.
