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115: neue Hotline für Elterngeld und Co

Am heutigen Tage soll eine Vereinheitlichung der besonderen Art das Leben der deutschen Verbraucher im großen Stil vereinfachen. Ganz nach dem Vorbild der USA (etwa in New York) soll eine neue Telefonnummer aus Sicht von Bundesinnenminister Schäuble ab heute dafür sorgen, dass sich die Bürger schneller durch den Behördendschungel einen Weg bahnen.

In etwa 40 verschiedenen Regionen beginnt die Testphase mit der 115, der neuen Servicenummer. Zehn Millionen Deutsche zwischen NRW und Berlin sowie Hessen, Niedersachsen und der Hansestadt Hamburg sollen den direkten Kontakt in die Verwaltungen der Städte und Gemeinden finden und testen.

Probleme mit und Fragen zum Elterngeld sollen dort von morgens 8 bis abends 18h von den Mitarbeitern verständlich, unkompliziert und vor allem schnell in gewünschtem Maße Antworten finden. Auch Fragen zu Themen mit Baugenehmigungen und anderen Dingen sollen in der Hotline den richtigen Ansprechpartner finden, ohne dass die Verbraucher ewig von A nach B laufen müssen.

Inwieweit sich das Vorbild New York mit der dortigen Service-Nummer 311 auf deutsche Verhältnisse ummünzen lässt, müssen nun die nächsten Wochen zeigen. Einen wesentlichen Unterschied zu den bekannten Notrufnummern gibt es schon vorab:

Die Anrufer müssen bei Festnetz-Gesprächen bis zu 12 Cent pro Minute investieren. Darüber hinaus sind viele nach den Erfahrungen mit den Hartz IV-Callcentern eher skeptisch. Minister Schäuble hingegen prophezeit deutliche Verbesserungen für die Verwaltungsebene in Deutschland.

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