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Eltergeld variiert innerhalb des Bezugszeitraum nur selten

Dass es das Elterngeld überhaupt gibt, ist für viele männliche und weibliche Elternteile in jedem Fall eine echte Bereicherung.

Nun kommen erneut Zahlen vom Bundesamt für Statistik, die sich auf die Bedingungen und Veränderungen beim Bezug des Elterngeldes über den Zeitraum des Anspruchs ergeben können. Für knapp 86% der Empfänger sind die Bezüge vom ersten bis zum letzten Monat der Nutzung kaum variabel.

Stärker trifft diese Aussage auf die Männer als die Mütter zu. Während sich bei 91 % der Väter kaum etwas ändert, gibt es bei den Müttern immerhin 14%, deren Bezüge sich beim Elterngeld im Verlaufe des Bezugszeitraumes mitunter unterscheiden. Etwa 5% der Väter haben im Laufe des Jahres 2008 im Abschlussmonat ihrer Elternzeit weniger Geld von Vater Staat erhalten als zu Beginn der Erziehungsphase.

Bei den Müttern trifft diese Aussage sogar auf 14 Prozent zu. Nur in einem Prozent der Elterngeld-Fälle bestand im letzten Monat gar ein höherer Anspruch. Zwei der möglichen Erklärungen für eine Veränderung beim Elterngeld-Anspruch können sein, dass entweder der so genannte Geschwisterbonus nicht länger gültig ist.

Wahlweise kann eine neu begonnene Erwerbstätigkeit in Teilzeit oder die stückweise Wiederaufnahme des alten Jobs die Ansprüche beim Elterngeld nach unten korrigieren. Im Jahr 2008 lief die Zeit des Eltergeldes für insgesamt gut 757 000 Elternteile in Deutschland aus.

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