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Niedersachsen prüft Studiengebühren und Stipendien

Die Debatten wollen einfach kein Ende nehmen. Das Thema Studiengebühren bewegt die Güter, natürlich vor allem die der zahlungspflichtigen Studierenden.

Aus Niedersachsen kommen diese Woche nun Signale, die Hoffnung geben könnte, dass sich auch in anderen Bundesländern möglicherweise noch vor den Wahlen etwas tun könnte. Schließlich dauert es noch ein Weilchen bis zum Beginn des Sommersemesters. Aber mit einer Abschaffung – soviel steht fest – sollte niemand rechnen.

Vielmehr überlegte die Landesregierung Niedersachsen aus Christdemokraten und Liberalen, wie die Kosten für die Studierenden „abgefedert“ werden könnten, damit das Studium trotz anfallender Kosten auch weiterhin für deutsche Abiturienten die erste Wahl bleibt.

Einerseits will die niedersächsische Landesregierung die Universitäten und Fachhochschulen verstärkt dazu aufrufen, Studierende mit herausragenden Begabungen zunehmend öfter und besser mit Stipendien auszustatten.

Auch diejenigen angehenden Akademiker, die sich außerhalb des Campus stark im Ehrenamt betätigen, könnten schon bald ebenfalls profitieren. Wie gesagt. Die Studiengebühren bleiben, möglich sind jedoch weitere Ausnahmeregelungen.

Mit dem Gedanken an derartige Korrekturen spielen angeblich insbesondere mit Blick auf die Landtage in anderen Bundesländern mit Studiengebühren. So könnten wenigstens ein paar Immatrikulierte zukünftig den Nebenjob Nebenjob sein lassen, wenn alles wie gewünscht über die politische Bühne gehen sollte.

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