Ein weiteres Indiz dafür, dass trotz der frühen Zeit im Jahr der Wahlkampf bereits indirekt in vollem Gang ist:
Auch aus Nordrhein-Westfalen kommen Forderungen nach einer raschen Behebung der Probleme beim Hartz IV für Kinder. Im Falle der SPD-Chefin Hannelore Kraft in NRW jedoch finden die von vielen erhofften Reformen bei der Sozialleistung Hartz IV keineswegs eine typische Wahlkampf-Fürsprecherin.
Kraft hatte immer wieder auf die Notstände der Bezieher und Bezieherinnen hingewiesen, damit die Menschen mit Anspruch auf die Sozialleistung endlich wieder unter menschenwürdigen Umständen leben könnten. Grundsätzliche Veränderungen sind aus Sicht der Sozialdemokratin Kraft notwendig, um schon allein die Regelsätze bei Hartz IV für Kinder sinnvoller und angemessen anzuheben.
Dabei fordert die Politikerin aus der Opposition eine Umkehr zu traditionellen Verteilungswegen. Die Beihilfen für die jungen Bezieher müssten wieder verstärkt nicht als bloße Auszahlung stattfinden, sondern vielmehr als direkte Unterstützung bei Mitteln für den Schulunterricht, dem Kauf von Bekleidung und anderen nötigen Einkäufen.
Es dürfe nicht sein, dass die Regelsätze bei Kindern im Alter bis zu 13 Jahren bei monatlichen 4,48 Euro liegen, während der Nachwuchs in diesem Alter innerhalb von wenigen Wochen dank Wachstumsschub aus der Bekleidung herauswächst.
Hier muss Hartz IV nach Meinung der nordrhein-westfälischen SPD-Vorsitzenden deutlich stärker am Bedarf ausgerichtet werden als bisher. Fehler aus der Vergangenheit müsse man auch zugeben können, das gelte auch für die Regelsätze der Leistung Hartz IV.

ich habe durch zufall diesen artikel gefunden.ich bin alg2 empfängerin ,verheiratet und habe kinder.mein mann ist selbstständig ,es reicht leider nicht um aus dem alg2 bezug zu kommen.wir haben 7kinder .meine eine tochter ist von geburt an behindert,merkzeichen(G),eine hat diabetes,die andere neurodermites,der kleine auch und ich habe seit 98 krebs und hatte 2008 einen herzinfarkt.wir haben ausgezahlt 538euro.mit dem kindergeld 900euro kommen wir auf 1400euro.es reicht hinten und vorne nicht.manchmal wissen wir nicht wie es weiter gehen soll,obwohl wir sehr sparsam sind.unsere kinder haben wir so erzogen ,das sie wissen das wir nicht viel haben und alles untereinander teilen.es muß viel geändert werden beim alg2.bekeidungsgeld,geld wenn man einen herd braucht wenn dieser kaput ist usw. man kann nicht einmal mit den kindern etwasunternehmen weil man kein geld dafür hat.wie soll das alles noch weitergehen,viele leben unter der armutsgrenze und wissen nicht weiter.die politiker die dieses alg2 in die welt gerufen haben sollen mal versuchen ein halbes jahr mit dem bischen zu leben was wir alg2 empfänger haben.dann würden sie bestimmt anders darüber denken. zum leben und sterben zu wenig.kinder werden in der schule ausgegrenzt weil sie keine markenklamotten haben,können an tagesausflügen mit der klasse nicht mit weil die eltern das geld nicht haben.das darf alles nicht sein.wir sind doch alle menschen ,die es verdient haben ein bischen menschenwürdiger zu leben .viele würden gerne arbeiten,aber es gibt kaum was, hat man kinder ist man bestraft,denn frauen mit kindern werden selten genommen.es gibt so viel was ich sagen möchte aber der platz würde nicht reichen.