NRW-Stipendiumsmodell erhält Bundesunterstützung

Nachdem aus der Opposition von Anfang an harsche Kritik zu Innovationsminister Pinkwarts nordrhein-westfälischen Stipendienmodell geäußert wurde, sieht man die Ansätze in Berlin deutlich positiver.

So darf sich der NRW-Minister nun freuen, dass seine ergänzende Fördermaßnahme als neue System-Säule in Sachen Bildung aus der Bundesregierung Rückendeckung erhält. Der Bund begrüßt und unterstützt Pinkwarts Bemühungen, das Modell bei den Beratungsgesprächen Ende März zwischen den einzelnen Ländern und dem Bund zu fördern und strebt derzeitigen Meldungen nach eine rasche Umsetzung des Stipendiensystems an.

Pinkwart selbst rief daher schon jetzt die Wissenschaftsminister aus den Ländern unter SPD-Führung auf, dem Modell keine weiteren Steine in den Weg zu werfen, sondern überstützend mitzuhelfen, dass man zügig gemeinsam ein zeitgemäßes Format für Stipendiaten ins Leben rufen könne, um Studentinnen und Studenten in Deutschland die Studiumsfinanzierung über eine Alternative/Ergänzung zum BAföG zu erleichtern.

Pinkwart betont in diesem Zusammenhang einmal mehr die Position, die Unternehmen aus der Wirtschaft bei seiner Idee zu Begabtenförderung als Geldgeber, aber auch als Profiteure stehen sollen. Es sei jetzt an der Zeit, Tempo in die Debatte zu bringen, um Deutschland zu einem neuen Wissensstandort zu machen, der international an der Spitze mitspielen kann.

Geplant sind bisher Stipendien-Veränderungen, dank derer spätestens im Jahr 2012 nicht mehr nur knapp zwei Prozent, sondern etwa jeder zehnte in Deutschland Studierende Anspruch auf einen Stipendiaten-Förderung erlangen soll. Vielfach parallel zum BAföG, nicht alternativ. Denn die Fördersummen sollen nicht an elterliche Einkommen gebunden sein.

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