BAföG: Veränderungen stoßen auf studentisches Wohlwollen

Überschäumende Lobhudelei kennt das Kabinett Merkel nur aus wenigen Fällen. Bei den neuen im Januar 2008 in Kraft getreten BAföG-Richtlinien scheint man nun aber alles oder wenigstens vieles richtig gemacht zu haben.

Dennoch: Ein wenig überraschend kommt das Lob aus dem Kreis der brandenburgischen und sächsischen Studierendengemeinde für die Bundesregierung sicherlich. Im Spiegel Online Ranking, das gemeinsam mit dem Online-Portal Allmaxx erstellt wurde, waren es die angehenden Akademiker aus besagten Bundesländern, die in besonderem Maße mit den Reformen zufrieden sind, die im Rahmen des so genannten 22. BAföG-Änderungsgesetzes seit Anfang 2008 stattgefunden.

Für ihre persönliche Finanzsituation hätten die neuen Richtlinien zu einer erheblichen Verbesserung geführt. Die meisten der Studierenden in Sachsen und Brandenburg halten die Änderungen beim BAföG für gut und sinnvoll. Nicht so die Kolleginnen und Kollegen in Bundesländern des Westens wie NRW, Hamburg oder Bayern.

Hier wurden die Neuregelungen weitaus weniger positiv eingestuft anlässlich der Datenerhebung zur Zufriedenheit bei den potentiellen BAföG-Empfängern. Alles in allem ergibt sich aus dem Bundesdurchschnitt jedoch eine wohlwollende Bewertung der noch recht frischen Vorgaben beim BAföG. Fast die Hälfte sieht die Änderungen als Fortschritt.

Gerade auch mit dem neuen Höchstsatz (642 Euro monatlich für BAföG-Geförderte) zeigen sich im Schnitt 51,3% einverstanden als Erleichterung der deutschen Studentenhaushalte. Da wird sich die Kanzlerin freuen.

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