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BAföG-Ämter qualitativ durchwachsen

Das bekannte Studentenbarometer des Spiegel Online-Ablegers fördert es mal wieder investigativ zutage: Die deutschen BAföG-Ämter sind größtenteils eher durchschnittlich als besonders ansprechend und in Sachen Service und Hilfsbereitschaft.

Immerhin 5000 Studierende nahmen an der Umfrage teil und ließen wissen, welche Erfahrungen sie mit dem BAföG-Amt an der eigenen Uni in der Vergangenheit machen mussten oder derzeit im laufenden Studium miterleben.

Besonders unter den Nägeln brennen den angehenden Akademikern dabei vielfach die langen Wartezeiten bei Fragen und vor allem bei der Bearbeitung eingereichter Anträge. Mal ganz abgesehen von den Siegern der Umfrage wie etwa dem Amt der Uni Chemnitz mit einer Note von 2,34 und BAföG-Ämtern etwa in Gießen und Göttingen sieht es bei vielen Anlaufstellen auf dem Campus nicht gerade vorbildlich aus.

Dafür scheint es ausnahmsweise mal kein extremes regionales Gefälle zu geben. Am härtesten gehen die Studierenden jedoch weniger die Mitarbeiter der BAföG-Ämter. Die größte Kritik richtet sich vielmehr gegen den bürokratischen Papierkram. Unverständliche Regelwerke und ein vielfach unüberschaubarer Berg von BAföG-Formularen wirken auf viele Antragsteller wie ein regelrecht unüberwindbares Hindernis.

Bei dessen Bewältigung – und hier schließt sich der Kreis der Umfrage – oft auch die Mitarbeiter aufgrund mangelnder Motivation und nicht ausreichender Kenntnis der Materie nur bedingt helfen können. Wenn dann noch zu wenig Sachbearbeiter vorhanden sind wie an der Dortmunder Uni, ist der Unmut der Studierenden vollkommen nachvollziehbar.

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