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Studiengebühren umsonst gezahlt – Zulassungen ungewiss

Für deutsche Studierende waren die Einführung der Studiengebühren, wie es sie in vielen Bundesländern in der einen oder der anderen Form inzwischen gibt, schon für sich genommen ein schwerer Schlag gegen die Finanzen.

Doch zu den Gebühren gesellt sich vielfach spätestens dann, wenn die Einschreibungswelle zum Wintersemester rollt, ein weiteres nicht allzu gut kalkulierbares Chaos. Denn während man sich in einigen Familien auf eine neue Regelung bei der Studiengebühren-Befreiung (Familien mit mindestens drei Kindern müssen zukünftig maximal zweimal Gebühren bezahlen, auch wenn eines der Kinder etwa aus Gründen einer vorliegenden Hochbegabung freigestellt ist!) freuen darf, sorgt das Zulassungsverfahren an den deutschen Hochschulen weiter für Sorgenmienen.

Politiker, Hochschulen und die Vertreter der ZVS, der Zentralen Vergabestelle für Studienplätze, können sich auch weiterhin nicht auf ein zufrieden stellendes Modell für die Zulassung zum Studium einigen. Das kennt man bereits aus der Vergangenheit. Nachdem jedoch in einigen Bundesländern die Studiengebühren nun fest zum Studierenden-Alltag gehören, verursacht die Uneinigkeit manchem angehenden Akademiker zusätzliche Kosten.

Dann nämlich, wenn es bis zur Bekanntgabe des eigentlichen Studienortes länger dauert, als die Semesterferien lang sind. Im schlimmsten Fall sind die Studiengebühren zusammen mit dem begonnenen Semester Abschreibungsmasse, wenn die Seminare und Vorlesungen bereits im vollen Gange sind.

Seit Einführung der Möglichkeit, sich online via via Internet um einen Studienplatz zu bewerben, nutzen viele Studierende vor dem Start ins Campus-Leben dieses Angebot rege, um auf Nummer sicher zu gehen und so die Chancen auf einen begehrten Plätze zu erhöhen.

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