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Wohngeld vom Staat nicht mehr als Augenwischerei?

Das wird die Bundesregierung sicherlich nicht unbedingt gerne vernehmen, dass es nun ausgerechnet die Argen selbst sind, die neue Maßnahmen des Bundes schwer kritisieren.

So geschehen etwa gerade erst in dieser Woche beim Thema Wohngeld. Eigentlich ist man in Berlin ausgesprochen stolz auf das neue Modell, das vermeintlich jedem deutschen Haushalt mit Anspruch auf Wohngeld mit einer Summe von monatlich etwa 90 Euro mehr als bis Ende letzten Jahres zugute kommen soll.

Die eine oder andere Arge im Lande jedoch äußert nach der Wirkung des neuen Wohngeldes befragt durchaus negative Töne. So etwa im Falle der Arbeitsagentur der saarländischen Hauptstadt Saarbrücken. Dort sieht man die angeblichen Verbesserungen für die Bezieher von Wohngeld weniger sorgenfrei.

Genau genommen sei es vielfach so, dass die Hartz IV-Familien und Haushalte von der Erhöhung mitunter keinen wirklichen Nutzen haben. Im betreffenden Einzugsgebiet der Arge sieht die Situation so aus, dass in den meisten Fällen die Gelder, die nun den Kinder neuerdings als Wohngeld anstelle von Mietzuschuss zustehen, werden auf der anderen Seite wieder den Eltern angerechnet und somit an anderer Stelle wieder abgezogen.

Einen effektiven Mehrwert sehen die Berater der Arge dennoch für die bedürftigen Haushalte im Land nicht. Angesichts einer solchen Umschichtung der finanziellen Belastungen profitieren letztlich doch wieder nicht alle mit Anspruch auf Wohngeld.

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