Hamburger Studiengebühren weiter in der Kritik
Während im Freistaat Bayern in dieser Woche einmal wieder die Studierenden in Gesprächen mit der neuen Landesregierung den Meinungsaustausch zum Thema Studiengebühren und allgemein dem Thema „Studieren in Bayern“ wagen, sehen viele Experten inzwischen auch das angeblich so fortschrittliche Gebührenmodell in Hamburg als gescheitert an.
Das Zauberwort in der Hansestadt hieß „Nachlagerung der Studiengebühren“. Oder anders: Studiert wird heute, bezahlt erst morgen. Dieses Modell sollte die Zahlen der Einschreibungen endlich wieder steigen lassen, weil die Studierenden weniger beruflichen Stress im universitären Alltag erleben sollten.
Doch mehr als eine Idealvorstellung bleibt dieser Hamburger Masterplan für Studiengebühren ebenfalls nicht. Von der Stundung der Gebühren machte im schwarz-grün regierten Hamburg nicht einmal jeder zweie Studierende Gebrauch. Noch immer schrecken die Gebühren viele Studienanfänger in spe von der Einschreibung ab.
Die Erwartungen der Regierung waren deutlich andere. Erwartet wurde, dass im Grunde alle Berechtigten, denen eine Stundung bewilligt werden kann, von diesem vermeintlichen Gebührenluxus auch Gebrauch machen. Das Ergebnis ist ernüchternd. Nicht nur, dass viele gar nicht erst in den Genuss der Stundung ihrer Gebühren kommen können.
Die Tatsache, dass bereits diejenigen, die ihre Regelstudienzeit mit drei Semestern überschreiten, müssen Studiengebühren dennoch sofort begleichen – die Summe zählt. Egal, wie viele Studiengänge bereits besucht wurden. Die Studierende empfinden die Stundungsregelung nur als bedingt beruhigend. So müssen sie in schlechten Arbeitsmarktzeiten eben später große Summen fürs Studium zurückerstatten.
Schreiben Sie hier IHRE MEINUNG zu diesem Beitrag!

[...] in einem Artikel auf bafoeg-aktuell.de berichtet wird, ist das zunächst als erfolgversprechend gelobte Studiengebührmodell der [...]