Zweites Konjunkturpaket sorgt für Geldsegen

Noch spät in der Nacht, vor gut einer Stunde einigte sich die große Koalition aus CDU und SPD auf das größte Konjunkturpaket der deutschen Nachkriegsgeschichte. Insgesamt liegt das Volumen bei dem zweiten Konjunkturpaket bei über 50 Milliarden Euro.

Davon haben in erster Linie die Bürger etwa. Um genau zu sein, treten ab dem 01. Juli 2009 folgende Änderungen ein:

Der Eingangssteuersatz bei der Einkommensteuer wird von derzeit 15 Prozent auf 14 Prozent abgesenkt. Damit verbunden ist auch die Anhebung des Grundfreibetrages von derzeit 7.664 Euro auf 8.004 Euro. Nach Angaben des SPD-Fraktionsvorsitzenden Peter Struck belaufe sich die Entlastung auf diesem Sektor um 18 Milliarden Euro. Von der Steuersenkung profitieren zudem auch Unternehmen, die Einkommensteuer abzuführen haben, was gut 80 Prozent der Unternehmen ausmacht.

Auch die gerade erst zum 01.01.2009 angehobenen Krankenkassenbeiträge bei der gesetzlichen Krankenversicherung fallen von aktuell 15,50 Prozent auf 14,90 Prozent (um 0,60 Prozent). Durch die Beitragssenkung ist im Durchschnitt von einer monatlichen Ersparnis von 20 Euro auszugehen, die gleichermaßen beim Arbeitnehmer sowie Arbeitgeber eintritt.

Bei dem Zweiten Konjunkturpaket ist aber auch die Kinderpolitik nicht zu kurz gekommen. Hier erhalten die Eltern für jedes Kind einen einmaligen Kinderbonus von 100 Euro.

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