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Tiefensee sieht neues Wohngeld als vollen Erfolg

Der Bundesbauminister aus der SPD, Wolfgang Tiefensee, zeigt sich zum Beginn des neuen Jahr angetan vom aktualisierten und deutlich modifizierten Wohngeldgesetz, dass zum Jahreswechsel in Kraft getreten ist.

Der eigentliche Zweck der Erhöhung und Ausweitung der Sozialleistung komme wie gewünscht dort an, wo es hingehört: bei den wirklich bedürftigen Menschen wie Familien mit Kindern bei niedrigen Einkommen und den vielfach finanzschwachen Rentnern in der Bundesrepublik.

Tiefensee betont, wie erheblich die Erhöhung des Wohngeldes durchschnittlich ausgefallen ist durch die umgesetzten Veränderungen. Gut 50 Euro extra bekommt jeder Empfängerhaushalt, der bisher etwa 90 Euro erhalten hatte.

Mit einer Aussage wie „gutes Wohnen bleibt durch die Ausbesserung bezahlbar in Deutschland“ werden viele Experten jedoch wohl ihre Probleme haben. Immerhin sind Energiespezialisten schon seit einiger Zeit der Meinung gewesen, dass der Staat angesichts extrem steigender Energie- und Heizkosten schon längst hätte intervenieren müssen, um die Haushalte über das Wohngeld und Marktregulierungen zu entlasten.

Der Minister hebt indes positiv hervor, dass sich die Bürger mit Anspruch auf Wohngeld nicht scheuen sollen, dies auch zu beantragen. Denn es handele sich dabei schlicht um einen rechtlichen Anspruch, nicht um eine Sozialleistung oder ein Almosen. Die Einbeziehung der Heizkosten lässt das Wohngeld für eine deutliche größere Gruppe Haushalte erreichbar werden.

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