Rotes Kreuz will mit Fonds beim Kindergeld aushelfen
Während vielerorts in erster Linie nur über die Politiker und ihre Entscheidungen schweres Geschütz aufgefahren wird, stellt das Deutsche Rote Kreuz in einigen Teilen Deutschlands inzwischen selbst Bemühungen auf die Beine, die den bedürftigen Familien helfen sollen.
Genauer gesagt ist es derzeit der Bad Oldesloer Ortsverein des DRK, der nicht nur über falsche politische Ansätze meckern will, sondern auch wirklich innovative Konzepte für Familien mit Hartz IV-Anspruch verfolgen möchte. Der Gedanke: Familien, die Hartz IV beziehen, haben zwar wie alle anderen Familien mit festem Einkommen in Deutschland einen Anspruch auf Kindergeld in voller Höhe.
Doch davon haben die betreffenden Sozialleistungsempfänger leider anders als ihre berufstätigen „Kollegen“ nicht viel, weil die Bezüge in voller Höhe angerechnet werden. Ein so genannter Kindergeldfonds soll nun als Projekt der Solidargemeinschaft Besserung bringen. Wer das Kindergeld eigentlich aufgrund ausreichend hohen Einkommens nicht benötigt, kann die Gelder in den Kindergeldfonds einzahlen.
Aus diesem sollen die Gelder dann an bedürftige Familien weitergereicht werden. Inwieweit diese Vorstellung wirklich umsetzbar ist, gilt es vermutlich herauszufinden. Schließlich werden die Familien, die aus dem Topf des Fonds sozusagen Extra-Kindergeld beziehen, dies an entsprechender Stelle der Behörden angeben müssen.
Letzten Endes könnte dies dann eventuell bedeuten, dass der Staat noch weniger ausgeben muss für die Hartz IV-Familien, weil er noch mehr anrechnen kann. Grundsätzlich jedoch lobenswert, dass es überhaupt Überlegungen gibt, wie den finanzschwachen Familien in der Republik geholfen werden kann.
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