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Bildungsfonds wollen das Studium finanzieren

An sich haben Fonds seit Beginn der Finanzkrise keinen allzu guten Ruf unter den Anlegern in der ganzen Welt.

Im Falle der so genannten Bildungsfonds entwickelt sich allmählich jedoch scheinbar ein Modell, mit dem viele Verbraucher durchaus etwas anfangen können. Für Studierende wird es in Zeiten von Master- und Bachelor-Studiengängen immer schwieriger, Uni-Alltag und Nebenjobs unter einen Hut zu bekommen. Nicht für jeden kommt ein Studienkredit infrage.

Mit einem Bildungsfonds, so die Experten, können die Studierenden auf moderne Weise die Finanzierung fürs Studium erledigen. Bisher gibt es noch eine überschaubare Anzahl dieser Fondsmodelle, in die Privatanleger Summen von mindestens 10 000 Euro einzahlen, um aus dem Topf später die Mittel für das Studium zu erhalten.

Interessant an dem Ansatz ist, dass nicht unbedingt nur die Bonität des oder der Einzahlenden das wichtigste Kriterium ist. Vielmehr ist die Motivation der Ausschlag gebende Faktor für die Anbieter der Bildungsfonds. Bisher werden zu einem Großteil Studierende im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich gefördert, doch auch die anderen Gruppen rücken langsam nach.

Die voraussichtlichen Renditen liegen derzeit bei bis zu sieben Prozent. Ausgezahlt wird der Gewinn jedoch erst, wenn die ersten Anleger mit der Rückerstattung beginnen. Da es sich um ein Modell in den Kinderschuhen handelt, kann es noch eine Weile dauern, bis die ersten Auszahlungen stattfinden.

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