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Bayerische Studenten müssen weiter Studiengebühren zahlen

Manchmal lohnt es sich eben doch, wenn die angehenden Akademiker und Akademikerinnen auf die Straße gehen, um ihrem Unmut Ausdruck zu verleihen.

Im Falle der Studierenden im Freistaat Bayern gestaltet sich die Situation nun derart, dass die Proteste gegen die Studiengebühren an den Universitäten und Fachhochschulen des Landes zum Teil von Erfolg gekrönt, zum Teil jedoch auch erfolglos waren.

So werden nach Aussage von Wolfgang Heubisch aus den Reihen der Liberalen die Studiengebühren pro Semester auch weiterhin auf die neu Studenten zukommen. Daran werde sich trotz aller Proteste nichts ändern, schließlich sollen die Finanzmittel nicht zuletzt den Hochschulen und somit den Studierenden selbst zugute kommen.

So wenigstens die Idealvorstellung. Doch an anderer Stelle werden Änderungen in den Gesetzen – so das Versprechen des Ministers – vorgenommen. Im kommenden Frühjahr soll über die Gesetzesänderung für den Doppelhaushalt 09/10 umgesetzt werden, durch den die Studenten dann nicht mehr die Kosten für den Verwaltungsaufwand zusätzlich zu finanzieren haben werden.

Immerhin ist hierbei die Rede von 50 Euro, die weniger aufgebracht werden müssen. Für die vielen Tausend Studenten, die sich in den großen Städten Bayern zusammengefunden hatten in der vergangenen Woche, um gemeinsam einmal mehr gegen die Studiengebühren zu demonstrieren, wird dieses Ergebnis kaum ausreichend sein.

Studierende mit Kindern müssen jedoch ebenso wenig Studiengebühren entrichten wie diejenigen, in deren Familie bereits ein Kind die Kosten aufbringen muss.

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