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Geld verdienen bei BAföG inzwischen leichter

Für Studierende, die zwischen oder nach Seminaren und Vorlesungen auch noch ein paar Euro dazu verdienen wollten, wird es nach den Verbesserungen bei den BAföG-Richtlinien nun endlich etwas leichter, das Jahr hindurch die Jobs zu koordinieren.

Viele der eingeschriebenen Studenten arbeiten in Jobs, in denen das Geld nicht unbedingt regelmäßig in die Kassen kommt. Früher konnte es da rasch Probleme mit dem BAföG-Amt kommen, wenn in einem Monat mal deutlich mehr verdient wurde, vielfach mussten Angebote abgelehnt werden, wenn das BAföG droht, gestrichen oder immerhin gekürzt zu werden.

Doch nun hat der Gesetzgeber mal einen vernünftigen Schritt getan, der es den Empfängern und Empfängerinnen mit dem Geldverdienen leichter macht. Nicht nur dass die Einkommen der Eltern anders berechnet werden und die Freibeträge angehoben wurden:

Wer studiert und nebenher arbeiten geht, muss nun nicht mehr auf den Monat achten, sondern muss den Jahresverdienst im Blick behalten. Im Schnitt darf ein Student bis zu 400 Euro verdienen, ohne Abzüge befürchten zu müssen. Ob dieses Einkommen nun durchgehend verdient wird oder im Minijob in Häppchen pro Monat, spielt nach den neuen Regulierungen beim BAföG keine Rolle mehr.

Wichtig ist nur, dass nach einem Jahr icht mehr als 4818 Euro zusammengekommen sind. Sonst wird Lohnsteuer fällig. Sofern jedoch eine Grenze von insgesamt 7664 Euro nicht durchbrochen wird, erstattet der Fiskus den Studierenden die Lohnsteuer nach der Steuererklärung zurück.

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