Wie in allen Bereichen des alltäglichen Behördenwahnsinns hat der Liebe Gott auch für die deutschen Studenten beim BAföG vor die positiven Momente die Arbeit gestellt. In diesem Fall geht es dabei um den Dschungel aus Formularen, die es zu bewältigen gilt.
Denn die Flut von Unterlagen, die es auszufüllen und einzureichen gilt, ist nicht gerade überschaubar. Steuererklärungen und Kontoauszüge müssen die Studenten mit Wunsch auf staatliche Förderung über den Ausbildungskredit ebenso einreichen wie ihre ausgefüllten Formblätter.
Hinzu kommen die wichtigen Fristen, die es zu beachten gilt, um überhaupt in den Genuss der Förderung zu kommen. Verglichen mit älteren Semestern, die bereits den BAföG-Kredit zurückerstatten, hat der Gesetzgeber einige interessante Veränderungen umgesetzt, die im Gegensatz zu früher sowohl die zu erwartenden Summen als auch die Chancen auf den erhofften BAföG-Erhalt erhöhen.
Eine echte Erhöhung sollten die Nutzer nicht erwarten, doch immerhin hat der Staat beim BAföG durch die Anhebung der Sätze einen Ausgleich für die gestiegene Inflation geschaffen. Zudem können durch höheren Freibeträge für den Nebenjob und die Einkommen der Eltern mehr Studierende von der Leistung profitieren.
Ein wenig Geduld und Glück brauchen die angehenden Akademiker aber dennoch, wenn sie den möglichen Höchstsatz von nicht unwesentlichen 643 Euro pro Monat erhalten wollen. Denn Druck fürs Studium selbst, der durch die Pflicht zur Vorlage von Scheinen entsteht, sollte man auch nicht ganz vergessen als Student oder Studentin.
