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Kindergeld: Familienbünde fordern deutlichere Erhöhung

Den guten Willen der Bundesregierung weiß man beim (mal wieder) Katholischen Familienbund zu schätzen in Sachen Kindergeld.

Leider sieht man in den Bemühungen nicht viel mehr als den berühmten tropfen auf den heißen Stein für die Familien, die ohne die Mittel des Kindergeldes das Leben nur schwer finanzieren könnten. Dabei kommt den Kritikern der Existenzminimumbericht zur Hilfe.

Die Bundesregierung und insbesondere das Finanzministerium von Minister Steinbrück seien nach wie vor gut darin, den eigentlichen Bedarf von Kindern so gut es geht auf einen Minimalbetrag herunterzurechnen, um die Staatskassen zu entlasten. Der Staat dürfe jedoch nicht so tun, als sei die steuerliche Freistellung der Kosten für den Nachwuchs vom Staat.

Denn der Verfassung bestimmte dieses Recht der Eltern auf teilweise Steuerfreistellung. Damit nicht genug, denn der Familienbund der Katholiken hat selbst Berechnung angestellt, die aufzeigen, wie deutlich zu niedrig aus ihrer Sicht die vermeintlichen Kindergeld-Geschenke vom Staat für die Familien sind.

Die letzte Erhöhung fand im Jahr 2002 statt. Seit damals seien die Basiskosten für den Lebensunterhalt deutscher Kinder um gut 18% angestiegen, so das Ergebnis der Experten des Familienbundes. Daraus berechnet sich weiterhin ein Anhebung des Steuerfreibetrages auf mindestens 6829 Euro.

Für das Kindergeld selbst heißt diese Rechnung: Vom ersten bis zum dritten Kind müssten die Leistungen um 28 Euro statt der geplanten zehn Euro angehoben werden, ab dem vierten Nachwuchs wären es sogar 32 Euro je Kind

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