Erst vor dem Wochenende berichteten wir an dieser Stelle über die Klage eines Studenten an einer Fernuni, der für das eigene Studium BAföG in Anspruch nehmen will.
Und schon gibt es erste Petitionen, die für Studierende aus Deutschland eine Änderung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes herbeiführen wollen. Am Ende soll eine Ausbesserung stehen, die dafür sorgt, dass auch diejenigen BAföG nutzen können sollen, die zwar bedürftig sind, allerdings an den deutschen Zweigstellen von ausländischen Universitäten ihrem Studium nachgehen.
Derzeit gibt es an verschiedenen vergleichbaren Stellen Schwierigkeiten mit den Anträgen, etwa an der Plauener Außenstelle der Universität zu Pilsen. Dort warten deutsche Studierende schon seit dem Sommer im Bereich Grafikdesign darauf, dass Ihnen endlich die BAföG-Zahlungen bewilligt werden.
Jedoch handelt es sich bei der Lage um eine rechtliche Grauzone. Die Gesetzesänderung soll nun auf lange Sicht erreichen, dass die BAföG-Regelungen auf alle Eventualitäten vorbereitet werden und Studierende nicht mehr unerwartet in finanzielle Engpässe manövriert werden. Für die Petition können interessierte Bürger in Bälde auf den Seiten des Deutschen Bundestages unterzeichnen, um den angehenden deutschen Akademikern hoffentlich nach einem ausführlichen Prüfverfahren einen besseren Studienbeginn in neuen Studiengängen zu ermöglichen.
Angesichts der internationalisierten Studienbedingungen in Europa sollte derartige Grauzonen endlich aus der Welt geschafft werden, finden die Bürger und Politiker, die die Petition auf den Weg bringen.
