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NRW Stipendien-Modell in der Diskussion

Da ist es gerade erst ein paar Tage her, dass der nordrhein-westfälische Wissenschaftsminister die Werbetrommel für sein innovatives Stipendien-Modelle gerührt hatte.

Und schon hagelt es von allen Seiten Kritik. Pinkwart will wie berichtet besonders begabten Studenten mit Zuschüssen von bis zu 300 Euro monatlich ein leichteres Studium ermöglichen, um die geistige Elite zu fördern. Der Koalitionspartner SPD auf Bundesebene hält die bisherigen Ansätze für ausreichend, um das Studium bei jungen Schulabgängern und weiterbildungswilligen Arbeitnehmern wieder beliebter zu machen.

BAföG, Studienkredite und die Bundes-Studienstiftung müssten schlicht den Studierenden wieder schmackhaft gemacht werden. Die Debatte steht sinnbildhaft für die Rangeleien zwischen den einzelnen Ländern, die sich im steten Kampf um die besten Ideen zur Finanzierung des Studiums stehen.

So will man in Sachsen beispielsweise nichts von einem nationalen Fördersystem auf Leistungsbasis wissen. Es müsse darum gehen, das Studium insgesamt wieder attraktiver werden zu lassen, damit Bedürftige und Abiturienten aus dem Mittelstand gleichermaßen wieder zunehmend die Chance ergreifen, eine akademische Laufbahn und einen Studienabschluss anzustreben.

In NRW sehen die Pläne des Ministers augenblicklich vor, dass etwa zehn Prozent der eingeschriebenen Studierenden gefördert werden sollen über das Stipendienmodell. Dabei sollen in großen Umfang neben dem Bund auch Unternehmen großen Anteil an den jährlich kalkulierten 225 Millionen Euro mittragen.

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