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Paare gründen wieder häufiger Familien – Staat ünterstützt vielfältig

Nun scheint Familienministerin von der Leyen also ihr Ziel erreicht zu haben: In Deutschland werden Kinder wieder beliebter.

Der Grund dafür, dass allein 2007 fast 700 000 Kinder auf die Welt kamen, ist vermutlich, dass sich Paare wieder mehr auf die Leistungen und die Hilfe des Staates verlassen. Immerhin erhalten die jungen Eltern vom Staat verschiedenste Unterstützungs-Angebote, die den Start ins Familienleben erleichtern sollen.

Viele Bürger mit Familienwunsch wissen dabei gar nicht so genau, welche Leistungen ihnen eigentlich zustehen. Vor der eigenen Schwangerschaft etwa wissen die Mütter von morgen oft gar nicht, dass sie für die Untersuchungen zur Vorsorge sowie für schwangerschaftsbedingte Medikamente weder Praxisgebühr noch Zuzahlung anfallen.

Ebenfalls werden die Kosten für Hebammen noch gut zwei Monate nach der Geburt erstattet. Neben dem viel diskutierten Elterngeld, das als finanzielle Entschädigung für Verdienstausfälle vor und nach der Geburt gedacht ist, erhalten Mütter zusätzlich Mutterschaftsgeld, dass 13 Euro pro Tag von der Krankenversicherung gezahlt wird.

Bei Einkommen von mehr als den aus der Aufrechnung resultierenden 390 Euro kommt der Arbeitgeber für den Rest auf. Zu beachten ist für gesetzlich Versicherte, dass beim Elterngeld das Mutterschaftsgeld in die Berechnung einbezogen wird.

Unter dem Strich lässt sich erkennen, dass Eltern bei Ausschöpfung aller staatlichen Hilfen durchaus einiges in die Monatskasse erhalten können, zieht man den Kinderzuschlag und das Kindergeld noch mit hinzu. Es ist zwar längst noch nicht alles rosarot für deutsche Familien, doch die ersten Schritte sind gemacht.

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