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Volkswagen – müssen 25.000 Leiharbeiter gehen?

Wegen der Wirtschaftskrise will VW bis zu 25.000 Leiharbeiter entlassen, das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Volkswagen weist diese Zahlen zurück und will sich bisher nicht festlegen. Nach weiteren Informationen will der Konzern auch Investitionen kürzen, Sonderschichten streichen und die Produktion zurückfahren.

So schlecht und unsicher waren die Aussichten schon lange nicht mehr, sagte ein Sprecher der Volkswagen AG. Auch bei Daimler und Fiat laufen die Geschäfte nicht mehr so gut wie früher. Beide Konzerne haben eine Gewinnwarnung herausgegeben.

Die Sorge bei den VW-Beschäftigten ist natürlich sehr groß…VW-Chef Martin Winterkorn hatte ja bereits angekündigt, dass das Unternehmen um harte Einschnitte nicht herumkommt. Dies bedeutet natürlich, wenn jetzt zuerst die 25.000 Leiharbeiter, von denen 5.400 in den sechs Werken in Deutschland arbeiten, auf die Straße gesetzt werden, dann könnten auch irgendwann die Festangestellten dran sein…wenn also die Konjunktur nicht wieder anspringt und es weiter abwärts geht mit dem Automobilverkauf. Deshalb hoffen die Beschäftigten, dass der neue Golf VI ein richtiger Renner wird, der die eine oder andere Delle ausgleichen kann.

Klar ist aber auch, dass sich die Finanzkrise besonders auf die Automobilindustrie ausgewirkt hat und das Jahr 2009 ein sehr schwieriges Jahr werden wird.

Wie bereits oben erwähnt, dementiert Volkswagen die Zahlen noch und der Betriebsrat sagt, dass die Zahl von 25.000 Leiharbeitern, die entlassen werden sollen, vollkommener Quatsch sei.

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1 Kommentar zu "Volkswagen – müssen 25.000 Leiharbeiter gehen?"

  1. Thomas

    Zu ihrerm Auszug… Zitat: “Dies bedeutet natürlich, wenn jetzt zuerst die 25.000 Leiharbeiter, von denen 5.400 in den sechs Werken in Deutschland arbeiten, auf die Straße gesetzt werden, dann könnten auch irgendwann die Festangestellten dran sein…”

    Volkswagen hat mit der IGM einen Beschäftigungssicherungsvertrag abgeschlossen, der bis 2011 läuft. Niemand der Festangestellten darf deshalb einfach so entlassen werden. Es gibt noch andere Möglichkeiten, nämlich das zurückfahren von Sonderschichten, keine Mehrarbeiten mehr sowie laut damaligen abgeschlossenem Vertrag von derzeit gut 34-35 Stunden die Woche auf etwa 26 Stunden in schlechten Zeiten abzusenken. Für diesen Vertrag haben vor einigen Jahren die Mitarbeiter einiges an Einbußen hingenommen.

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