Wie jedes Jahr Mitte Oktober stehen den Erstsemester-Studierenden nun die mühseligen Ausfüll-Aktionen der Bafög-Formulare an den Universitäten und Fachhochschulen des Landes.
Aber dieses Mal haben es Tausende Studierende deutlich leichter als bisher, wenn sie das Fördergeld für die universitäre Ausbildung erhalten möchten. Das äußerte das DSW, das Deutsche Studentenwerk pünktlich zum Semesterstart. Man zeigt sich erfreut über die Veränderungen, die der Gesetzgeber ausnahmsweise schneller als erwartet umgesetzt hat, um den angehenden Akademikern zu helfen bei der Bewältigung der Doppelbelastung aus Geldverdienen und Scheine machen.
Das DSW fordert dennoch, dass das BAföG nicht bei einer festen Grenze liegen dürfe. Die Regierung ist aufgerufen, den Satz immer wieder neu zu prüfen und anzupassen, damit die Studierenden nicht erst in vielen Jahren mehr Geld pro Monat erhalten. Schließlich wird das Leben auch auf dem Campus immer teurer.
Der Wegfall der Altergrenze für Studierende im Master-Studiengang sowie die Gelegenheit die heimischen Zahlungen auch im Falle eines Studiums im europäischen Ausland nutzen zu können, finden großen Zuspruch beim Studentenwerk. Insgesamt sieht man die Lage für die Immatrikulierten jedenfalls durchaus verbessert.
Das Studieren an deutschen Unis werde durch die neuen Vorgaben beim BAföG allmählich wiedersozial durchlässiger, so dass nicht nur Kinder aus Besserverdiener-Familien den Weg in die Hörsäle finden können. Nun ist es an den Studierenden, die neuen Chancen auch zu nutzen und nicht im Vorhinein zu denken „für mich kommt das eh nicht infrage …“.
