Schon vor zwei Monaten hatte SinnLeffers einen Insolvenzantrag gestellt, die Mitarbeiter hatten noch bis zum Ende gehofft, dass ihre Standorte gehalten werden können. Jetzt wurde bekannt, dass es nun die Hälfte aller SinnLeffers Häuser trifft und damit gut 1000 Mitarbeiter bundesweit.
Der Insolvenzverwalter Horst Piepenburg äußerte sich wie folgt zu dem Vorhaben:
“Damit werden wir das Unternehmen anpassen, an das bestehende, sehr kritische Konsumklima, insbesondere im Textileinzelhandel. Wir werden mit den restlichen 50% der Filialen aber immerhin noch zwei Drittel des Umsatzes erzielen, mit etwa 60 Prozent der Mitarbeiter.”
Auch die Kölner Filiale, in der das Haus im Jahre 1850 gegründet wurde, ist von den Einsparmaßnahmen betroffen. Für die Mitarbeiter des Hauses kam diese Entscheidung gestern sehr überraschend und wurde um 17 Uhr im Rahmen einer Betriebsversammlung bekanntgegeben. Allein in Köln sind nach Aussagen der ver.di 96 Mitarbeiter betroffen.
Diese sollen aber laut Insolvenzverwalter noch bis Ende Februar 2009 weiter beschäftigt werden. Die Gewerkschaft ver.di fordert, dass schnellstmöglich Nachmieter für die Häuser gefunden werden, so dass sich möglicherweise neue Läden finden, die die Angestellten weiter übernehmen, so Birgit Döring (ver.di Köln).
Leider ist es in letzter Zeit öfter zu Meldungen gekommen, dass Unternehmen in die Insolvenz gehen oder straffe Einsparmaßnahmen fahren. Auf der Strecke bleiben meist die Angestellten, die anschließend von der Arbeitslosigkeit bedroht sind.

Guten Tag!
Wie oben beschrieben, trifft es am ehesten die Mitarbeiter! Dies ist sicher ein trauriger Umstand für alle Mitarbeiter und für die gesamte Wirtschaft!
Vielleicht kann ich einigen Mitarbeitern mit einer neuen Arbeitsstelle helfen.
Ich bin für einen solide aufgestellten Vertrieb tätig und beauftragt, für Deutschland, Österreich, Schweiz und Niederlande zu unseren bereits vorhandenen 35 Außendienstmitarbeitern 13 zusätzliche Stellen zu besetzten.
Durch innovative Produkte mit guten Margen sind wir in der Lage, weiter aus eigener Kraft (es gibt keine Fremdfinanzierungen im Unternehmen) zu expandieren! Dies ermöglicht uns auch, den Neustartern finanziell “unter die Arme zu greifen”.
Betroffene aus einer Insolvenz oder sonstige Interessierte erreichen Sie mich auch telefonisch unter 0172 / 66 98 112. Ich freue mich, von Ihnen zu hören!
Herzliche Grüße
Christoph Sack