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Zehn Euro Kindergeld mehr müssen reichen

Nun ist er also da, der neue Bericht zum Existenzminimum, der Licht in die dunklen Verhandlungen zum Kindergeld in Bund und Ländern bringen.

Beteiligt hatten sich an den Spekulationen um die notwendigen Veränderungen neben der Politik auch Wissenschaftler, die Wohlfahrtsverbände und zuletzt das Kinderhilfswerk. Aus der Koalition ist nun angeblich zu vernehmen, dass die bereits angekündigten zehn Euro pro Kind als Entlastung der Familien ausreichen müssten laut dem aktuellen Bericht.

Eigentlich wird der Bericht im übernächsten Monat veröffentlicht von Finanzminister Steinbrück. Wie so oft sickerten jedoch schon einige Kleinigkeiten durch. Es heißt, zur Abdeckung der höheren Lebenshaltungskosten in Deutschland müsse der jährliche steuerliche Freibetrag um etwa 200 Euro auf insgesamt 6000 Euro pro Kind angehoben werden.

Mit einer Erhöhung des Kindergeldes um etwa 10 Euro wäre dieser Notwendigkeit auf politischer Ebene Rechnung getragen. In der SPD vor allem ist die Kindergelderhöhung kein Thema ohne Kontroverse. Es gibt Ansätze, die möglichen Gelder für die Erhöhung wenigstens zu einem großen Teil besser in die noch immer unzureichende Betreuung der Kinder zu investieren.

So will man vor allem den Alleinerziehenden größere Freiräume für die Berufstätigkeit schaffen als Alternative zu etwas mehr Kindergeld pro Monat. So sollen die Eltern unterm Strich besser von Veränderungen profitieren können.

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