Studiengebühren-Verwendung stößt vielen Studierenden bitter auf
An mehr als 50 Universitäten wurden aktuell über 6000 Studierende zur Lage bei den Studiengebühren befragt.
So verworren die Lage um die Gebühren sind auch die Meinungen zur Verwendung der Gelder unterschiedlicher Natur. An sich wissen viele Studenten durchaus zu schätzen, dass mit dem frischen Kapital neue Bücher gekauft werden, die Systeme für Prüfungen verbessert und häufig die Bibliotheksöffnungszeiten verlängert worden sind.
Oft würden die Gelder aber auch für überflüssige verwendet. Hinzu kommt, dass bisher nur vergleichsweise geringe Summen direkt bei den Unis aus Sicht der angehenden Akademiker ankommen. Verbesserte Lehrbedingungen – gut, schön und wichtig.
Die zukünftigen Arbeitnehmer wünschen sich jedoch im gesamten Bundesgebiet mehr Transparenz und bessere Informationen von Seiten der Unis, was genau mit dem Geld geschieht, dass die Immatrikulierten für ihre Bildung in Form von Studiengebühren ausgeben. Schwierige Grundbedingungen werden von den Unis währenddessen moniert.
Durch Vorschriften für die Verwendung von Geldern, stelle es sich oftmals als schwierig dar, die so wichtigen neuen Gebäude für die Studiengemeinde zu errichten, wenn nur zehn Prozent der Finanzmittel pro Jahr für Baumaßnahmen aufgewendet werden dürften. Große Schwierigkeiten sehen Beobachter der Entwicklungen darin, dass nicht in allen Bundesländern Studiengebühren verlangt werden.
So könnten sich über die Einnahmen der Semestergebühren neue Elite-Unis herausbilden, ebenfalls denkbar aber auch eine weitere Verschärfung der Lage in eine andere Richtung. Die Universitäten in studiengebührenfreien Ländern sind überlaufen, anderswo bleiben die Neueinschreibungen im großen Maße aus.
