Nach und nach mischen sich in die Debatte um Hartz IV und die Wohngeldzahlungen fast alle deutschen Verbände.
Jüngstes Mitglied im bunten Reigen ist der deutsche Mieterbund. Hier folgt erwartungsgemäß zuerst der Verweis auf die enormen Anstiege bei den Energiekosten, die besonders die Haushalte mit niedrigen Einkommen drastisch in Mitleidenschaft ziehen.
Hier müssten deutliche Entlastungen geschaffen werden für die Mieter. Es dürfe nicht nur Schönfärberei regieren, es sei vielmehr Zeit für soziale Veränderungen, die auch spürbar bei den Bürgern ankommen. Verstanden wird unter „spürbaren Entlastungen“ beim DMB, dass die Regelsätze für Hartz IV und die Zulage beim Wohngeld in einem für die Empfänger sinnvollen Maße angehoben werden.
Angesichts der gravierenden Unterschiede, die auf dem bundesdeutschen Energiemarkt vorherrschten, seien auch einheitliche Basistarife nicht länger vermeidbar, so der Mieterbund. In Zeiten, in denen ein deutscher Haushalt gut 34% seines Netto-Einkommens für Heizkosten aufwenden muss, müsste der Staat sich endlich dazu durchringen, Zuschüsse zu Heizkosten gesetzlich festzulegen.
Steuerbegünstigungen und Änderungen im Mietrecht sollten ebenso denkbar sein, wenn sich so Ziele erreichen ließen. Auf lange Sicht sieht man beim Mieterbund vor allem in neuen Standards auf dem Bausektor die Lösung des Problems Energiekosten, um die Nebenkosten insbesondere für sozialschwache Haushalte wieder sinken zu lassen.

Icch bin auch dafür das es eine Anpassung gibt. War eben auf der Arge und habe meine Nebenkostenabrechnung vorgelegt.Die Hausverwaltung meines Vermieters hat voriges Jahr die Nebenkosten für Heizung von 50 € auf 70 € erhöht, und diese Jahr schon wieder um 15 €. Die Arge sagt es gibt nur 1 € pro qm. Es war ein verdammt kalter Januar, ich soll die Heizkosten senken,ich frage mich wie,trotz Thermostat an den Heizungen wird sie auf Stufe 3 nicht warm. Erst auf Stufe 5, und dann kann mann noch die Hand drauf liegen lassen.