Endlich gibt deutliche Korrekturen vom Gesetzgeber bezüglich der Grundvoraussetzungen beim BaFög.
Wie sich dies zukünftig auswirkt, müssen die kommenden Monate zeigen.
Für 2007 jedenfalls gilt, dass immer weniger deutsche Auszubildende Gebrauch von dieser Art der Finanzierung gemacht haben. Das gab nun das Bundesamt für Statistik bekannt.
Zwar ist die Gesamtsumme, die für die Bezieher von Zahlungen bereitgestellt wurde, nahezu auf dem gleichen Niveau geblieben. Allerdings sind die möglichen Bezüge für die BaFöG-Bezieher in diesem Jahr auch angestiegen. Im Jahresvergleich mit 2006 zeigt sich, dass insgesamt gut 1,4 % weniger Azubis und Studierende BaföG nutzen, um die Ausbildung zu einem guten Ende zu bringen.
Durchschnittlich wurden pro Empfänger knapp über 300 Euro ausgezahlt, der Staat machte in Bund und Ländern gut 2,2 Milliarden Euro für die gesamte Gruppe locker. Dabei wurde fast der Hälfte der Antragsteller auch der Spitzensatz gewährleistet.
Aufgeschlüsselt sieht die Lage nach der Auswertung so aus, dass die Gruppe der studierenden BaFäG-Nutzer um 4000 Personen und somit 0,8 % geschrumpft ist, während bei den Schülern sogar 7000 Bezieher weniger registriert wurden.
Naheliegend ist nun, dass sich die Reformen beim Ausbildungs-Bonus ab Mitte 2008 die Zahlen in Zukunft wieder deutlich ansteigen werden, denn durch die Anhebung von Freibeträgen für Auszubildende und Eltern wächst die Gruppe der möglichen Empfänger stark an.
