Es gibt neue Spekulationen zu den Beiträgen für die Arbeitslosenversicherung, den die deutschen Bürger zu entrichten haben.
Für das neue Jahr 2009 könnte möglicherweise eine Veränderung beim Tarif für die Versicherung anstehen, wenn sich die Kassen die Aussagen aus Kiel zum Vorbild nehmen, die das Weltwirtschafts-Institut nun veröffentlicht hat.
Das IfW kommt in einer aktuellen Überprüfung der Konjunkturzahlen und der finanziellen Mittel der Bundesagentur für Arbeit zu dem Ergebnis, dass trotz der schlechten wirtschaftlichen Lage in Deutschland die Beiträge theoretisch gesenkt werden könnten für die Bürger. Raum gäbe es beim Budget der BA durchaus, so das Institut.
Der Chef des renommierten Forschungshauses, Alfred Boss, und seine Kollegen kommen zu dem Schluss, dass die Bundesarbeitsagentur sogar dann noch über gut sechs Milliarden Euro Rücklagen verfügen würde, wenn die Kosten für das Arbeitslosengeld nach einem Anstieg der Empfängerzahl um 200 000 Menschen um gut eine Milliarde Euro stärker belastet würde.
Realistisch könnte eine Senkung der Beiträge um etwa 0,3 Prozentpunkte auf exakt 3,0% sein, wenn es nach den Forschern ginge. Ein Grund für die Tarifsenkung könnte auch sein, dass die als Versicherungsleistung erbrachte ALG 1-Zahlung nur an jeden dritten Bezieher ausgezahlt werden, der Rest wird als ALG II über Steuern finanziert.
Wird die Arbeitslosenversicherung schon bald günstiger?
- 11. August 2008
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