Praktikum-Offensive nach Diskussion um Studiengebühren
Praktika sollen, wenn es nach der SPD geht, zukünftig wesentlich besser bezahlt werden.
Die nordrhein-westfälischen Sozialdemokraten haben sich scheinbar schon frühzeitig auf die nächsten Wahlkämpfe eingestellt und versucht nun, mit Praktika-Regelungen das Leben im Studium für die Studierenden der Region wenigstens zum Teil positiv zu verändern. Nicht genug, dass die Studiengebühren möglichst schnell wieder zu den Akten gelegt werden soll.
Immer mehr Politiker machen sich inzwischen für klare Richtlinien bei den Praktika stark, die in vielen Studiengängen verpflichtend sind oder aber wie auf dem Sektor der Medienarbeit fast genauso wichtig sind wie das Studium selbst, um im Berufsleben Fuß fassen zu können.
In der Landeshauptstadt von NRW geht dies nun so weit, dass die SPD-Spitzenkandidatin für das Amt des Oberbürgermeisters den Studierenden der ansässigen Universität bei der Verwaltung Praktikumstellen anbieten will, über deren Zahlungen die Studiengebühren gedeckt sein wollen.
Neben dem vielfältigen Einsatz, den die Politik somit gegen die Ausbeutung von Arbeitskräften durch Unternehmen etwa im Rahmen des Fair Work-Projektes zeigen, will man in Düsseldorf also auch selbst etwas umsetzen, um den Studierenden das Leben zu erleichtern.
Aussagen über die Zahl der möglichen Stellen für die angehenden Akademiker gibt es bislang nicht. Aber die Hoffnung, dass sich andere Städte und Gemeinden ein Vorbild an der Hauptstadt nehmen könnten. Hoffentlich bleibt es dabei nicht nur bei einem typischen Wahlversprechen
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