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Botschafterin der UNESCO fordert Bildungsreformen

Als Sonderbotschafterin der UNESCO fühlt sich Ute Ohoven, die Gattin des Investmentbanker Ohoven, einmal mehr berufen, die zunehmende Verrohung der Jugendlichen in Deutschland zu kritisieren.

Viele der vormals positiven Tugenden ließen allmählich nach. So sei es nicht mehr üblich in Deutschland, persönliche Schwierigkeiten im Kreise der Familie zu besprechen. Auch Traditionen wie das gemeinsame Einnehmen der Mahlzeiten fehlten heute auf der Tagesordnung deutscher Familien, so Botschafterin Ohoven.

Das steigende Potenzial und die Gewaltbereitschaft seien auch eine Konsequenz der verbesserungswürdigen Strukturen im deutschen Bildungswesen. In ihrem UNESCO-Projekt, das unter dem Namen „Bildung für Kinder in Not” firmiert, setzt sich die Kritikerin insbesondere für die Förderung ausländischer Kindern ein, damit diese schneller und besser integriert werden. Grundsätzliche müssten mehr Schüler einen Zugang zum Studium erhalten.

Bildung sei eine Art Schlüssel in der Armutsbekämpfung und der beste Zugang zu einer Gesellschaft, in der die verschiedenen Kulturen verständnisvoll und menschlich miteinander umgehen können trotz unterschiedlicher Hintergründe. Darüber hinaus stelle frühzeitige Bildung die Weichen für ein erfolgreiches Arbeitsleben ohne Arbeitslosigkeit und finanzielle Sorgen.

Innerhalb von 15 Jahren sammelte die Sonderbotschafterin mittlerweile über 37 Millionen Dollar durch Spendenaktionen und Charity-Veranstaltungen, die in der ganzen Welt auf Hilfsprojekte verteilt wurden, in Deutschland wird unter anderem die Arbeiterwohlfahrt mit dem Geld unterstützt.

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