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Bessere Aussichten für studierende Eltern an deutschen Unis

Brandenburg war lange das Bundesland mit der Vorreiterrolle für familienfreundliches Studieren. Nun wandeln auch die meisten anderen Länder auf diesen Pfaden.

Und das war aus Sicht der Studierendenvertretungen höchste Zeit. Beruf und Familie, das soll einmal mehr nach nordeuropäischem Vorbild keine bloße Floskel mehr sein an deutschen Universitäten. Karriere, Studium und Kind sehen die Wissenschafts- und Bildungsminister/Innen dankenswerter Weise nicht mehr als Widerspruch, der dem Fortschritt im Wege stehen könnte.

Um beim Beispiel Brandenburgs zu bleiben: Nirgendwo sonst ist die Zahl der weiblichen Studierenden so hoch, das gilt auch für Studentinnen und Lehrenden mit Kind. Fast jede zehnte eingeschriebene Studentin an brandenburgischen Universitäten muss Kind und Uni miteinander vereinbaren.
Im ganzen Land steigt der Anteil studierender Mütter und Väter.

So werden allmählich größere Gelder bereitgestellt, um auf der einen Seiten mehr Kita-Plätze und bessere pädagogische Versorgung zu ermöglichen. Aber auch im Umfeld der Mensen werden Veränderungen in die Tat umgesetzt. Günstigeres Essen hält Einzug, immer öfter prägen auch Wickelräume das Bild der Campi.

Für die berufstätigen Eltern im universitären Sektor werden Wege zu flexiblen Arbeitszeiten gesucht und gefunden, damit die Kinder der Lehrenden oder der im Abschluss befindlichen Akademiker nicht zu kurz kommen.

Zudem haben immer mehr studierende Eltern die Chance, an der Uni selbst in der Projektarbeit die Haushaltskasse aufzubessern, anstatt spät abends noch arbeiten gehen zu müssen. Ein Schritt in die richtige Richtung, um deutsche Unis familienfreundlicher zu gestalten.

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