Umstritten sind die Vereinbarungen und Richtlinien beim Kinderzuschlag schon seit ihrer jungen Einführung.
Wir berichteten bereits über die zweischneidigen Ansätze, die beim Kinderzuschlag gelten. Dennoch verteidigen Politiker aus den Reihen der Bundesregierung die Umsetzungen der politischen Pläne als durchaus erfolgreich. Gerechnet werde damit, dass mindestens 75000 deutsche Familien mit immerhin 160 000 Kindern deutlich von den Bundestags-Zielen beim Kinderzuschlag werden profitieren können.
Positiv zu vermerken sei vor allem die Verbesserung für die Alleinerziehenden. Hier soll sich die Zahl derjenigen, die den Kinderzuschlag nutzen können, nahezu verdoppeln und von sieben auf nunmehr 14 Prozent ansteigen. Des weiteren betonen die Politiker von SPD und CDU, das eigentliche Ziel sei noch nicht erreicht. Bei der Anrechnung sollen weitere Korrekturen vorgenommen werden.
Verdienen die Eltern zusätzlich Geld, soll dieses Einkommen nur noch zur Hälfte auf den Kinderzuschlag angerechnet werden. Bislang belief sich diese Anrechnungshöhe auf 70%.
Auch an anderer Stelle sind die Koalitionsparteien sich einig. Alles in allem sei der Kinderzuschlag doch eines: Ein weiterer Aspekt der Sozialpolitik, der im Kampf gegen Armut helfen soll.
In Kombination mit anderen Maßnahmen wie der Wohngelderhöhung sei offensichtliche, welche effektiven Verbesserungen mit dem Kinderzuschlag begonnen wurden.
