Endlich ist es so weit, werden sich viele angehende Studierende sagen. Am heutigen Tag treten die Neuregelegungen beim BAföG in Kraft. Ob sich die gewünschten positiven Effekte einstellen, die Chancen stehen gut.
Sowohl bei den Schülern, die gerne studieren würden, als auch bei Politikern und Wirtschaftsvertretern sind die Ziele große. Die Ende 2007 entschiedenen Veränderungen beziehen sich im Prinzip auf alle Bereiche des BAföG, neben den Studierenden sollen auch die Eltern etwas von den Korrekturen haben.
Zunächst profitieren erst diejenigen von der neue Lage, die um eine Bewilligung des Bafög für ein neues Studium ersuchen. Ab dem Wintersemester können dann auch bereits Eingeschriebene Studierende die neuen Konditionen nutzen, schließlich muss das BAföG stetig neu bewilligt werden.
Die Veränderungen beziehen sich auf alle Bereiche, in denen der Studienzuschuss das Leben der Lernwilligen erleichtern bzw. ermöglichen soll. Wichtig ist sicher die Anrechnung der Einkommen bei Antragstellern, denn die Mehrheit der Studenten ist auch trotz Beihilfe auf einen Nebenjob angewiesen. Die Freibeträge belaufen sich monatlich auf 400 Euro brutto, für Verheiratete erhöht sich der Betrag von 480 auf 520 Euro, hinzu kommt ein Steigerung des Kinderfreibetrags auf 470 Euro.
Die so genannten Grundbedarfssätze beim BAföG werden um zehn Prozent steigen im Rahmen der Reformen.
Auch bei den Zuschüssen für Miete den Regelungen für die Pflege- und Krankenversicherung erhöhen sich. Obergrenze der Bezuschussung für die Miete ist nun eine Summe von 72 Euro. Bereits seit Ende 2007 können studierende Eltern den Kinderbetreuungszuschlag über 113 Euro monatlich bei Kindern bis zum Alter von zehn Jahren geltend machen.
Ein wichtiger Aspekt, der nicht vergessen werden darf, ist das BAföG für Studierende an Universitäten im europäischen Ausland. Diesen soll nach der neuen Gesetzeslage der Zugang zum Bafög wesentlich erleichtert werden, selbst eine komplette Ausbildung in anderen Ländern der EU und der Schweiz ist über das BAföG finanzierbar geworden.
Alles in allem sieht es so aus, als würden die Korrekturen tatsächlich deutliche Verbesserungen der Lebenshilfe für die angehenden Akademiker bieten.
