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Regierung ermöglicht Stipendiaten-Hochschulstudium ohne Abitur

Einmal mehr hätte sich die Bundesregierung vielleicht schon früher skandinavische Länder wie Schweden zum Vorbild nehmen können in Sachen Bildungspolitik.

Dort gibt es nämlich das vermeintliche neue Modell der Regierung mit dem schönen Namen Aufstiegsstipendium schon eine Weile in ähnlichen Formen. Was man nun auch vom Namen selbst halten mag, viele Forscher sehen in den neuen Ansätzen eine wichtige und ebenso richtige Entwicklung, um das Studium in Deutschland maßgeblich zu verändern.

Gedacht sind die 1000 Stipendiums-Plätze für geschulte Fachkräfte wie Meister und andere Experten, die auf diese Weise zusätzliches Know-how erwerben können sollen. Damit soll den Arbeitnehmern ohne Abitur endlich die Chance geboten werden, sich beruflich akademisch fortzubilden und weiter an ihrer Ausbildung arbeiten zu können.

Möglich sollen auch zusätzliche Prüfungen sein, nach deren Bestehen Arbeitnehmer ohne Abitur eine universitäre Vollausbildung absolvieren können.
Ausgeschrieben werden die Stipendien nun erstmals, um einen Testlauf soll es sich dabei jedoch handelt, so die Bundesbildungsministerin Schavan.
Bei den Stipendien soll es um einen Teil von umfassenden Reformen handeln, mit deren Hilfe Begabungen auch ohne Abitur gefördert werden sollen bei Berufstätigen.

Damit entspricht die Regierung auch den Ansätzen vieler Studien, in deren Mittelpunkt die Entwicklung von Arbeitnehmern steht, die vielfach erst im beruflichen Alltag nach schulischen Schwierigkeiten besondere Fähigkeiten ausbilden.
Das Stipendium ist übrigens nicht wie das Bafög angelegt, die 650 Euro monatlich und zusätzliche Büchergeld samt Kinderbetreuungszuschuss müssen nicht nach Studienabschluss retour gehen.

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