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Erste Contra-Stimmen gegen Kindergeldpläne der CSU

Es war kaum zu erwarten, dass die Vorschläge der bayerischen CDU-Schwester in der SPD auf große Gegenliebe stoßen würden.

Schneller als erwartet jedoch wurde nun die erste Kritik bei den Sozialdemokraten laut. Rückmeldung kam zuerst aus Nordrhein-Westfalen von der Expertin für Familien- und Sozialpolitik, Christel Humme.
In der SPD zeigt man sich mit dem vorgeschlagenen Modell einer Staffelung der Beträge beim Kindergeld so ganz und gar nicht begeistert.

Tatsächlich scheinen die Proteste auch einen Sinn zu geben. Bei einer Umsetzung der gestaffelten Kindergeld-Summen sollen, wenn es nach den Christdemokraten geht, ab dem zweiten Kind höhere Kindergeld-Zahlungen erfolgen.
Während Kind Nummer zwei zehn Euro monatlich mehr bekommen soll, will die CSU für Drittgeborene 20 Euro zusätzlich investieren, ab dem vierten Kind immer 50 Euro mehr. Die Politikerin der SPD sieht hierin nicht ganz unbegründet einen Ansatz, nachdem der Blick zu wenig auf die Kinder selbst gerichtet ist.

In gewisser Weise wären dann nicht alle Neugeborenen dem Staat gleich viel wert, ohne dass ein Kind etwas dafür könne, in welche Familie es hinein geboren wird.
Widerstand gegen eine grundsätzliche Erhöhung des Kindesgeldes gibt es nicht, der CSU-Vorschlag sei aber nicht nur zu teuer und unsozial, vor allem handele es sich beim Kindergeld-Vorstoß wohl um populistische Wahlkampf-Politik, so die NRW-SPD.

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