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Das Studium als erheblicher Stressfaktor

Um auch einmal die andere Seite des Studentenlebens zu betrachten, widmen wir uns hier den Schattenseiten des Campuslebens.
Bei all den vermeintlichen Vorteilen, die das Leben von Studierenden so mit sich bringt von außen betrachtet, wächst der Gruppe der angehenden Akademiker, die mit den tatsächlich akut vorhandenen Stressfaktoren längst nicht mehr ohne weiteres zurecht kommen.

So groß wie aktuell war die Zahl der Studierenden, die professionelle Hilfe von Psychologen, Psychiatern und den leider gar nicht so bekannten Beratungsstellen an den Universitäten benötigen, noch nie. Will man die auslösenden Faktoren für die Symptome aufzählen, bleibt es keinesfalls nur bei den Auswirkungen, die der zunehmende Druck von Seiten der Dozenten in den verschulten Studiengängen auslöst.

Wie so oft ist es die ungesunde Mischung, die Stress zu einer behandlungsbedürftigen Erkrankung werden lässt. Natürlich gibt es sie noch immer, die bekannten Semesterpartys.
Tatsächlich versinken viele Studierende nach Auskunft der Beratungsstellen vermehrt in Lethargie und Leistungsstörungen. Alkohol und andere Drogen sind zunehmend beliebte Hilfsmittel, um den rasanten Alltag zwischen Hörsaal, Studentenjob und Lerngruppe besser zu ertragen.

Eine aktuelle Zahl besagt, dass vor allem das Burn-Out-Syndrom mittlerweile viele Studierende irgendwann im Studium ereilt, hinzu kommen Schlafstörungen und im schlimmsten Fall auch Angstzustände.
Die Zahlen machen deutlich: Studieren im Tempo der Bummelbahn gibt es beim heutigen Druck nicht mehr, zumindest jedoch nur noch selten.

Inwieweit die höheren Studiengebühren die Lage der ordentlichen Studenten weiter erschweren, möchte man sich gar nicht ausmalen.

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1 Kommentar zu "Das Studium als erheblicher Stressfaktor"

  1. Ruben

    Ich frage mich auf wen sich dieser Artikel genau bezieht. Auf bestimmte Fachbereiche oder Studienformen, d.h. vielleicht am ehesten die Bachelor- Masterstudiengänge? Inwieweit kommt es auch drauf an ob die Leute vielleicht nicht gewillt sind richtig zu arbeiten und sich vielleicht falsche Vorstellungen vom Studium gemacht haben? Ich bin selbst noch kein Student und kanns daher wirklich nciht beurteilen, ich frage mich nur, besonders weil ich selbst auch nicht weiß was genau auf mich zukommt.

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