Auslandsstudium wird immer bedeutender
Ein Blick in die Stellenanzeigen verrät: Studieren im Ausland birgt Vorteile auf dem Arbeitsmarkt.
Innerhalb von Europa nimmt der Vernetzung zwischen den Universitäten in den verschiedenen Ländern immer stärker. Kooperationen schaffen Synergien und ermöglichen den angehenden Akademikern einen umfassenden Einblick in die Kulturen anderer Ländern.
Nicht nur Österreich und Deutschland wünschen sich die Politiker, dass in den kommenden Jahren möglichst mindestens jeder zweite Student Erfahrungen beim Austausch über das so genannte Erasmus-Programm an einer ausländischen Universität sammelt und dabei interkulturelle Kommunikation erlernt.
Im Rahmen des Erasmus-Programms haben Studenten aus den mittlerweile 27 EU-Ländern, aber auch aus Ländern wie der Türkei und Liechtenstein sowie seit kurzem Kroatien die Gelegenheit ein oder mehr Semester im Ausland zu studieren.
Bewerben können sich die Studierenden direkt an den Universitäten, an denen sie eingeschrieben sind, dort sind Anlaufstellen des Erasmus-Programms eingerichtet.
Ob Studierende letzten Endes wirklich in Frage kommen für das Auslandsstudium für den internationalen Austausch entscheiden neben Durchschnitt der bis zur Anmeldung erbrachten Leistungen auch die bis dato verbrachte Studiendauer.
Zukünftig will die EU-Gemeinschaft das Austausch-Programm weiter ausbauen, um die Studierenden für die anderen Kulturen zu sensibilisieren und für den internationalen Arbeitsmarkt mit der nötigen Kompetenz auszustatten, die bei der Arbeit in global agierenden Unternehmen unersetzliche Dienste leisten wird. Dauern können die Austausch-Maßnahmen zwischen drei Monaten und einem Jahr.
