Die Diskussion um höhere Kinderfreibeträge erhitzt sich zusehends.
Es ist noch gar nicht so lange her, da amüsierte sich Presse und Politik gleichermaßen darüber, dass die nordrhein-westfälische CDU unter Ministerpräsident Jürgen Rüttgers die SPD mit politischen Ansätzen „links überholte“, wie es in den Medien hieß. Nun strebt die CDU die Erhöhung der Kinderfreibeträge in Deutschland, in den Reihen der SPD regt sich Widerstand. Diesmal jedoch aus einem anderen Grund.
Vertreter der Sozialdemokraten, allen voran der Finanzminister aus Rheinland-Pfalz Ingolf Deubel, beklage eine ungerechte Maßnahme, die nicht dort ankomme, wo sie eigentlich ankommen soll. Kinderfreibeträge seien vor allem für die Menschen mit niedrigen Einkommen wichtig, die CDU Ansätze jedoch böten in erster Linie den Bürgern mit höheren Einkommen profitable Möglichkeiten.
Das Kindergeld sowie die Freibeträge je Kind sollen im Herbst erhöht werden, um den wachsenden Ansprüchen gerecht zu werden, der sich durch das Existenzminimum ergibt, mit dem viele Familien im Land zu kämpfen haben.
Aus dem Blickwinkel der Sozialdemokraten müsse eine Neuregelung geschaffen werden, nach der besser Verdienende nicht wie bisher am Ende unterm Strich mehr Geld vom Staat erhalten als weniger Betuchte. Die SPD fordert im Gegenzug ein einheitliches Kindergeld, das nicht um Freibeträge ergänzt ist.

Sehr geehrte Damen und Herren,
wenn Sie möchten, daß junge Eltern sich wieder mehr Kinder anschaffen, müßten die Kinderfreibeträge zu Lasten der Kinderlosen bei der Einkommenssteuer wesentlich erhöht werden.
Das jetzige Steuersystem ist ungerecht !
Junge Eltern, die sich mehr als 1 Kind anschaffen, sind blöd !
Mit freundlichen Grüßen
Da es sich beim Kindergeld nicht um eine Sozialleistung, sondern um den Versuch handelt, das Existenzminimum der Kinder freizustellen, kann ich die Vorschläge der SPD nur als Verdummungsversuch benennen! Kinder aus Familien, die auf Hartz IV angewiesen sind, erhalten einen Nettobetrag von ca. 250 €. Einem Durchschnittsverdiener – Haushalt bleiben von den 154 € ca. 60 € netto übrig. Der Rest ist die Rückzahlung verfassungswidrig zuvor einkassierter Steuern von den Eltern! Übrigens zahlen Familien – egal ob Hartz – iV oder nicht – einen wegen des hohen Konsumbedarfs unumgänglichen Betrag sofort wieder an den Staat zurück (MWSt). Allein die Kinderlosen profitieren seit Jahrzehnten von unserem Steuersystem! Damit ist nichts gegen die vielen ungewollt Kinderlosen gesagt! Niemand kommt aber auf die Idee, das Existenzminimum der Erwachsenen zu beschneiden, bei Familien mit Kindern ist das leider nicht so in diesem Staat!