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Zinsmarkt vorerst stabilisiert

Die Nachricht über eine geplante Leitzinserhöhung hat vergleichsweise für ordentlich Wirbel auf den internationalen Wirtschaftsmärkten gesorgt.

Verbraucher fürchteten deutliche Mehrkosten, nachdem EZB-Chef Trichet und seine Kollegen den höheren Zinssatz von nunmehr 4,25% zur beschlossenen Sache erklärt hatten. Bei den Bankenzinsen hat dies aus Sicht der Finanz-Experten aber nun relativ geringen Eindruck hinterlassen. Obwohl es in den letzten Monaten einiges Durcheinander gegeben hatte, konnten die schlechten Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten und Prognosen den Zinssektor nicht weiter nach unten ziehen.

Allerdings sind die Profis in den Bankenhäusern auch einig, dass sich nahezu jederzeit die nächste Hiobsbotschaft aus Übersee negativ auswirken kann, was sich auch in den Zinssätzen der Finanzierer niederschlagen würde, nicht nur in den Aktienkursen der Finanzunternehmen. Erneute Inflationsängste oder ein realer Anstieg der Inflationsraten etwa könnten in kürzester Zeit erneut die EZB auf den Plan rufen, um die Wirtschaft zu stärken und Europa vor einer drohenden Inflation zu schützen.

Bei Krediten sorgen diese Zinsturbulenzen dafür, dass es zu Zinsausschlägen kommt. Vielfach werden die Laufzeiten bei Krediten deutlich verlängert, weil sich auf diese Weise ein höheres Maß an Sicherheit aufbauen lässt. Das gilt für die Anbieter von Krediten genauso wie für die Kreditnehmer, die durch die niedrigeren Raten weniger stark

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