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Nordrhein-Westfalen will umfangreiches Stipendienmodell schaffen

In Amerika und anderen großen Wirtschafts-Nationen sind Stipendien längst Gang und Gäbe, nur in der Bundesrepublik gehen die Uhren der Bildungslandschaft mal wieder ein wenig langsamer.

Schwung geben will man der Sache mit den Stipendien nun in NRW. Anstelle der bislang üblichen zwei Prozent der Studenten sollen in Nordrhein-Westfalen zukünftig etwa ein Zehntel von den Fördermaßnahmen profitieren können.

Im Schnitt liegt die Fördersumme der laufenden Stipendien bei 318 Euro, die den besten angehenden Akademikern von Stiftungen zur Verfügung gestellt wird. In Zeiten von Studiengebühren ein willkommener Bonus für das Leben der Studenten.

Der Wissenschaftsminister von NRW, Andreas Pinkwart will nun deutlich zur Verbesserung der Universitätslandschaft beitragen mit seinen Plänen zum Ausbau der Stipendien-Menge und dem finanziellen Umfang der Fördersummen. Damit stößt er auf ausgesprochen wohlwollende und positive Resonanz aus der deutschen Wirtschaft. Viele Unternehmen können sich vorstellen, über ihre Stiftungen (mehr) Geld in die Ausbildung der Mitarbeiter von Morgen fließen zu lassen.

Kalkulationen zur Finanzierung der besten zehn Prozent der deutschen Studenten belaufen sich auf knapp 200 Millionen Euro. Geht es nach dem Minister, sollen die Unis selbst aus der Wirtschaft das Geld beschaffen. Als Anreiz schießt die Regierung dann pro Euro, der von Unternehmen bereitgestellt wird, einen Euro zu.

Geklärt werden muss bei der ersten Debatte Mitte dieser Woche zu den Plänen des Ministers auch, welchen Einfluss die Wirtschaftsunternehmen auf die Art der zu fördernden Bereich haben soll. Grundsätzlich sehen fast alle Ländern den Stipendien-Bereich für ausbauwürdig.

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