Gestern war es dann nun endlich soweit und die Bundesfinanzagentur hat ihre Tagesanleihe erfolgreich am Markt eingeführt. Gegen Kritik, Widerstand und zur Freude der Anleger.
Doch was ist diese Tagesanleihe des Bundes nun eigentlich? Dem Tagesgeld recht ähnlich punktet die Tagesanleihe auch mit einer täglichen Kapitalverfügbarkeit. Für Anleger aber ebenso wichtig ist die ordentliche Verzinsung, die zwar nicht mit einer Hochverzinsung so manch einer Bank mithalten kann, aber zumindest in punkto Sicherheit dem Anleger alles bietet, was dieser sich nur wünschen kann. Ein Totalverlust des angelegten Kapitals ist bei einer Anlage beim Bund so gut wie ausgeschlossen. Zinstechnisch orientiert sich die Tagesanleihe übrigens am EONIA, was auch für die meisten Tagesgeldanlagen zutrifft. Es handelt sich beim EONIA um den Referenzzinssatz dessen, zu welchen Konditionen sich auch Geschäftsbanken kurzfristig Geld leihen.
Der Kunde beantragt ein so genanntes Schuldbuchkonto, dass geht übrigens auch über das Internet, lässt dieses vorab verifizieren und leistet seine Einzahlungen genau auf dieses Konto. Auch die Verzinsungen, die übrigens täglich gut geschrieben werden, gehen direkt auf dieses Konto und somit ist ein weiteres Referenzkonto, wie beispielsweise beim Aktienhandel nicht nötig. Experten sind sich einig und stufen die Tagesanleihe des Bundes als lukrative und faire, sowie zeitgleich sichere Geldanlage ein.

Die hohe Sicherheit ist ein absoluter Pluspunkt dieses Produktes, der im Vergleich zum Tagesgeld niedrigere Zinssatz wohl eher ein Nachteil.
Ich denke wenn der Zinssatz über 4,5% liegen würde, würden noch mehr Anleger ein Konto eröffnen.
gruss