Viele Hauptschüler finden entweder keinen oder nur sehr schwer einen Ausbildungsplatz. Das Handwerk bemängelt, dass rund ein Viertel der Jugendlichen eines Jahrganges wegen zu großer Bildungslücken nicht ausbildungsfähig seien. Bundeskanzlerin Angela Merkel will nun die Bildung zur Chefsache machen.
Weniger als die Hälfte der Hauptschüler finden ein halbes Jahr nach ihrem Abschluss eine Ausbildungsstelle. Fast genauso viele haben es sogar 30 Monate später immer noch nicht geschafft. Das allgemeine Fazit: Die Hauptschule scheint ein Auslaufmodell zu sein. Viele Eltern versuchen ihre Kinder nach der vierten Klasse auf der Realschule oder gar Gymnasium unterzubringen, so dass die Hauptschule als “Restschule” fungiert, so ein Gladbecker Hauptschulleiter. Seiner Ansicht nach ist die Hauptschule längst überholt.
Sicher ist aber, dass Bund und Länder weniger in Bildung investieren, als es andere Industrieländer machen. Die Kanzlerin hat dieses Thema nun zur Chefsache erklärt: Bund und Länder sollen nun enger zusammenarbeiten und auf einer Bildungsreise durchs Land wil Angela Merkel herausfinden, wo es konkret harpert.
Im Herbst will sie dann auf einem Qualifizierungsgipfel mit den Ländern nach Lösungen des Problems suchen.

ich hätte gerne ein ausbildungsplatz bei der stadt mannheim als
fachkraft für kreislauf und abfallwirtschaft