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Frauen, Familien und Vorsorge

Den Spagat zwischen einem ordentlichen Haushalt, wohl erzogener Kinder und einem erfolgreichen Job schaffen nur wenige Frauen.

Die Lebensumstände müssen für so eine Entwicklung aber auch mehr als günstig und finanziell abgesichert sein. Ansonsten dürfte bereits Haushalt und Kindeserziehung ein Fulltimejob darstellen. An eine Beschäftigung nebenbei ist oftmals nicht zu denken. Doch nicht berufstätig zu sein, geht leider meistens einher mit einer fehlenden privaten Altersvorsorge. Versicherungsexperten empfehlen allerdings nicht nur aus reinem Eigennutz dringend für das Alter vorzusorgen, sondern diese eindringlichen Warnungen und Mahnungen werden von statistischen Hochrechnungen deutlich unterstrichen. Durch keine oder nur geringfügige Beschäftigung kann das finanzielle Defizit im Alter schwer wiegen.

Geeignet ist natürlich eine private Rentenversicherung und auch die klassische Riester-Rente ist eine gute und einträgliche Möglichkeit zur Vorsorge. Staatliche Zulagen winken und evtl. gibt es auch noch eine Grund- und/oder Kinderzulagen. Da der Staat aber auch in den ersten drei Jahren nach einer Kindesgeburt die Rentenbeiträge der Mutter übernimmt, ist diese Zeit rentenversicherungspflichtig, auch wenn die Mutter keiner Beschäftigung nachgeht. Wer zusätzlich in dieser Zeit auch eine Riester-Rente abschließt, kann mit den vollen Zulagen rechnen. Auch wenn kein Förderungsanspruch mehr besteht, kann u. U. eine solche Altersvorsorge angestrebt werden. Dann nämlich, wenn der Ehepartner Beamter ist, oder rentenversicherungspflichtig einer Beschäftigung nach7geht. In diesem Fall schließt auch die Ehefrau einen Vertrag, eine eigene Altersvorsorge ab und erhält dennoch die vollen Zulagen.

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