Nachdem es im hessischen Landtag bereits einen Beschluss zur Abschaffung der Studiengebühren in Hessen gibt, hat sich Ministerpräsident Roland Koch (CDU) nun positiv über das Hamburger Modell geäußert, nach dem Studierende zukünftig keine 500 sondern nur noch 375 Euro zahlen sollen und dies auch nur, wenn sie nach dem Studium ein Jahreseinkommen von 30.000 Euro erreichen. Die Gebühr wird nach dem Modell generell erst erhoben, wenn das Studium bereits vorbei ist. Nach Kochs Meinung sei dieses Modell wesentlich vernünftiger als eine volle Abschaffung, wie die SPD und auch die Linke forderten.
Die linke Mehrheit im hessischen Landtag lehnte den Vorschlag jedoch prompt ab und die SPD-Chefin sagte dazu, dass dieser Vorschlag nichts an der Bildungsungerechtigkeit ändere und die Gebühren wie geplant abgeschafft würden. Die Abschaffung ist ab dem Wintersemester 2008/2009 geplant und soll von da an wieder allen Studierenden ein gebührenfreies Studium garantieren.
Insgesamt gesehen schwelt damit der bundesweite Streit um die Studiengebühren weiter und es ist noch nicht abzusehen, welche Seite am Ende als Sieger hervorgehen wird. Es bleibt abzuwarten, welchen Weg die Politik bei diesem Thema generell einschlagen wird.

Ist das Hamburger Modell heute noch aktuel was Arbeitslosen Förderung angeht ?
das hätte ich auch gern gewusst!