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Hochschulen sind besorgt über Abschaffungspläne für Studiengebühren

Die Vorsitzende der Hochschulrektorenkonferenz, Margret Wintermantel, sieht die Abschaffungspläne für die Studiengebühren äußerst skeptisch, da diese eine wichtige Säule bei der Finanzierung der Hochschulen darstellten. Nach ihrer Meinung seien die Lehrbedingungen dort, wo Studiengebühren erhoben würden, merklich verbessert worden. Ein Großteil der Studenten betrachte die Studiengebühren mittlerweile als eine Investition in die Zukunft.

Gerade deshalb bereiteten ihr Pläne wie in Hessen oder Hamburg, wo es entweder zur Abschaffung oder zu einer Reduzierung der Studiengebühren kommen soll, große Sorgen. Auf die Aussagen der Politik, die Ausfälle würden aus dem Haushalt bezahlt, könne man sich nicht verlassen. Um den Abschreckungseffekt von den Gebühren zu senken, müsse man sich jedoch Gedanken um bessere Finanzierungsmöglichkeiten machen. So sollten vor allem die Stipendien und Darlehensmöglichkeiten für Studenten überarbeitet werden, um sie attraktiver zu machen.

Die Entwicklung der Studiengebühren in Deutschland ist also weiterhin ungewiss. Weder Kritiker noch Befürworter können sich momentan durchsetzen, auch wenn die Einführung der Studiengebühren teilweise rückgängig gemacht wird. Bis zu einer endgültigen Entscheidung wird noch etwas Zeit vergehen und es wird noch einige politische Auseinandersetzungen geben.

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5 Kommentare zu "Hochschulen sind besorgt über Abschaffungspläne für Studiengebühren"

  1. Helmut Geduldig

    Was bitte wird denn z. B. in den wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen und juristischen Fächern mit den Studiengebühren gemacht? Wenn überhaupt irgendwas investiert wird, dann nur in völlig unnützes Zeugs, für das niemand freiwillig Geld ausgeben würde. Wo bleiben denn die versprochenen Rechenschaftsberichte der Hochschulen? Wo sind die zusätzlichen Stellen abgeblieben? Die Hochschulen häufen Geldvermögen an, das sie nicht ausgeben können (noch nicht einmal unsinnig). Studiengebühren sind Betrug! Deshalb wieder abschaffen!

  2. ela

    Ich finde die “Hochschulen” können sich glücklich schätzen jetzt für einige Zeit einen finanziellen Aufschwung erlebt zu haben.
    Grundsätzlich ist es jedoch schade, dass durch die Studiengebühren keine Verbesserung an den Hochschulen zu sehen ist. Daher sehe ich es als lobenswert, dass diese Bürde (zumindest schon in Hessen) von den Studenten genommen wird.

    Zusätzlich ein Lob an die FH Düsseldorf!!

  3. IHAVEADREAM

    Weg mit den Studiengebühren, das Leben ist schon teuer genug!

    Junge Menschen verschulden sich nur, und wenn man nach dem Studium keinen Job findet, dann steht man da.

    Die Studiengebühren schrecken Menschen, die wirklich studieren wollen, aber es sich finanziell eigentlich so schon nicht leisten können, ab!

    Ich (23) bin dabei, mein Abitur nachzuholen (davor habe ich den schulischen Teil der Fachhochschulreife erworben, kann damit aber nicht in jedem anderen Land studieren, was ein Nachteil ist, falls ich später auswandern möchte) und mache ab August 2008 ZEITGLEICH eine schulische Erzieher-Ausbildung. Mit ca. 27 bin ich dann endlich fertig mit dem Anerkennungsjahr, wenn alles klappt.
    Und ich verdiene nur im letzten Jahr etwas!
    Das sind schon Kosten genug!

    Danach will ich eventuell studieren, falls sich keine andere Alternative auftut, denn ich würde gerne im Bereich der Veranstaltungstechnik, d.h. als Tontechniker arbeiten, dafür ist das Abitur schon nicht schlecht als Bildungsabschluss) meine Eltern sind nicht begeistert, denn eventuell habe ich ab ca. 30 sowieso keinen Anspruch auf BaFöG, falls es bis dahin mit dem Studienfach nicht geklappt hat… …ich würde gerne Tontechnik studieren, aber mir fehlen noch die musikalischen und physikalischen Kenntnisse (habe kein Physik in der Oberstufe, da das Fach bei uns nicht zur Wahl steht, bin an einem Berufskolleg angenommen und mit 23 bin ich froh, überhaupt noch die Chance zu haben, mein Abitur zu machen, weil am Abendgymnasium werde ich nicht angenommen, weil ich noch keine Ausbildung habe.).

    Ich will es unbedingt machen und alle nötigen Kenntnisse erlernen, aber die Kosten schrecken meine Eltern schon ab und es ist mein Wunsch, dass ich es doch machen kann.

    Selbst mit einem Nebenjob – das könnte ich nie finanzieren und bin auf meine Eltern angewiesen… …und habe ein schlechtes Gewissen, weil ich weiß, dass es teuer wird und weil ich weiß, dass meine Eltern auch nicht so viel verdienen, das Haus muss abbezahlt werden, etc.

    Das sind finanzielle Kosten, die uns jetzt schon zu Lasten gehen, wenn ich wirklich so gut werden möchte, dass ich überhaupt die Aufnahmeprüfung bestehen kann, weil es an einigen Unis für das Studienfach auch noch Altersgrenzen für eine Aufnahme gibt, die man nach Möglichkeit einzuhalten hat…! *Frechheit*

    Also hoffe ich darauf, dass bei mir eine Ausnahme gemacht werden kann und ich eventuell auch noch später angenommen werde… …weil ich den Willen gezeigt habe, trotz der finanziellen Schwierigkeiten, zwei Instrumente und Physik zu lernen, alles zu geben, was ich kann.

    Und dann soll man noch der Uni das Geld in den Rachen stecken… …obwohl die Kosten schon so immens hoch sind, überhaupt so weit zu kommen, dass man sein Wunschfach studieren kann!

    …Bin nicht begeistert.
    Wenigstens kann ich während/nach der Erzieher-Ausbildung als qualifizierter Babysitter arbeiten… …und mit meinen LKs und guten GKs im Abitur Nachhilfe geben.

    So, jetzt habe ich mir endlich mal Luft gemacht.

    Ich hoffe, dass die Studiengebühren in Deutschland komplett wegfallen (beste Lösung für alle “Bildungs-Opfer”)
    oder
    dass es alternativ komplette Elite-Unis für Zahlungswillige gibt, aber die normalen Unis keine Gebühren verlangen dürfen (da wäre ne 2-Klassen-Gesellschaft vorprogrammiert).

  4. IHAVEADREAM

    Vielleicht könnte man die Studiengebühren ja auch verringern?
    600 Euro pro Semester sind einfach doch noch sehr viel.
    Über 100-150 Euro könnte man ja vielleicht noch reden.
    Alles darüber hinaus empfinde ich als teuer.
    Schließlich bekommen die Unis Geld pro Student und das ist nicht nur einer. ;-)

  5. Sie sind besorgt über die Abschaffung? Im Rahmen des Konjunkturpaketes der Bundesregierung werden den Hochschulen Milliarden zugesprochen. Unglaublich!

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