Neues Studiengebührenmodell in Hamburg angedacht

Im Zuge der Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und GAL wird über ein neues Gebührenmodell verhandelt, welches dafür sorgen soll, dass einerseits die Universitäten mit genug Mitteln ausgestattet werden und andererseits die Studenten während ihres Studiums trotzdem finanziell entlastet werden. Nach einigen Verhandlungen scheint sich eine Lösung, die nachgelagerte Studiengebühren beinhaltet, immer mehr durchzusetzen. Demnach sollen Studierende auch nicht mehr 500, sondern nur noch 375 Euro pro Semester zahlen und dies erst nach dem Studium.

Um nach dem Studium soziale Härten zu vermeiden, sollen die Gebühren jedoch nur von ehemaligen Studierenden erhoben werden, die in ihrem Job später mindestens 30.000 Euro pro Jahr verdienen. Die Studierendenvertreter vom ASTA der Hamburger Universität haben sich bereits vorsichtig optimistisch zu so einer Lösung geäußert. Laut des ASTA-Vorsitzenden Torsten Hönisch sei es vor allem wichtig, während des Studiums nicht mit zusätzlichen finanziellen Bürden belastet zu werden.

Einen Nachteil bringen die nachgelagerten Gebühren leider mit sich, denn in den ersten Jahren würde die Gebühren komplett wegfallen, weil die ersten Jahrgänge, für die diese Regelung gelte, erst nach 5 Jahren zur Kasse gebeten werden könnten. Noch ist das ganze nur ein Modell, jedoch könnte es auch Vorbildcharakter für andere Bundesländer wie Hessen oder NRW werden, wo ebenfalls um die Studiengebühren gestritten wird.

Schreiben Sie hier IHRE MEINUNG zu diesem Beitrag!

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar zu diesem Beitrag!


kostenlosen Newsletter per Email abonnieren

Ihre E-Mail Adresse

Ihr Name (freiwillige Angabe)


Schneller informiert mit...