CDU und GAL sehen offensichtliche Einigungsmöglichkeit bei den Studiengebühren
Es war ein heißes Wahlkampfthema in Hamburg und sollte für jede Menge Sprengstoff bei den Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und GAL sorgen und ist am Ende schon fast abgehakt, bevor es überhaupt auf der Tagesordnung steht. Die Abschaffung der Studiengebühren, denen die CDU nur unter der Bedingung zustimmen wollte, dass die fehlenden Einnahmen gegenfinanziert werden, sollen jetzt eventuell erst nachgelagert erhoben werden.
Man hat sich offenbar hinter verschlossenen Türen darauf geeinigt und angeblich können sowohl Ole von Beust (CDU) als auch Christa Goetsch (GAL) mit diesem Vorschlag leben. Die Universität dagegen sieht diesen Ansatz sehr kritisch, weil die jährlich 23 Millionen für 5 Jahre ausfallen würden, bis die ersten Absolventen ihre Gebühren bezahlen. Außerdem soll die Gebühr auch nur fällig werden, wenn man später eine gewisse Einkommensgrenze erreicht und somit auch fähig ist, das Geld aufzubringen.
Der Senat dagegen möchte lieber die Konditionen für Bildungskredite verbessern, die man aufnehmen kann, um die Studiengebühren zu bezahlen. Wenn hier die Bedingungen verbessert würden, sei die Nachfrage auch größer, heißt es aus Senatskreisen. Man darf gespannt sein, wie sich diese Angelegenheit weiter entwickeln wird.
